
Was sind Eigenspannungen?Eigenspannungen sind eine Reihe von Kräften, die im Inneren der Materialien auch ohne äußere Krafteinwirkungen und mit konstanter und uniformer Temperatur wirken.
Gründe für das Sichtbarwerden von EigenspannungenGründe, die für das Sichtbarwerden der Eigenspannungen verantwortlich sind, lassen sich in drei Makro-Kategorien, die durch bestimmte Eigenschaften miteinander verbunden sind, einteilen: In der Praxis sind übliche Gründe für das Sichtbarwerden von Eigenspannungen: Bedeutung der Analyse von EigenspannungenDie Analyse von Eigenspannungen spielt eine grundlegende Rolle in den unterschiedlichen Phasen der mechanischen Projektierung ein, denn nur durch den qualitativen und quantitativen Nachweis dieser Kräfte ist es möglich, die geeigneten Verarbeitungsprozesse der Komponenten, die optimale Menge des dafür verwendeten Materials und seine besondere Formgebung festzulegen, um so Fehlfunktionen oder Zerbrechen vorherzusehen oder zu vermeiden. Modi der Messung von EigenspannungenEine hinsichtlich der Kosten, der Genauigkeit und der Durchführbarkeit effizientesten Möglichkeiten ist die nicht distruktive Messung von Eigenspannungen durch die "Bohrmethode". Dabei wird eine Bohrung mit den Maßen von 1,8mm x 2mm durchgeführt und dadurch die Spannung variiert, was zu einer Modifizierung der Kräfteverteilung im Innern der Struktur führt. Diese Veränderung kann durch eine dreiarmige Dehnungsmessstreifen-Rosette gemessen werden, mit deren ermittelten und ausgewerteten Daten man die Eigenspannung erhält. Prozeßphasen der Messung der Eigenspannungen Die Prozeßphasen zur Bestimmung der Eigenspannung im Innern eines Materials sind zusammengefaßt folgende:
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